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Krimi

Totenfrau

"Bernhard Aichner startet mit "Totenfrau" von den Friedhöfen Tirols aus zur Weltkarriere."

DIE WELT

Warum musste ihr Mann sterben? War es wirklich ein Unfall mit Fahrerflucht, wie alle behaupten? Blum beginnt Fragen zu stellen - und als sie die Antworten gefunden hat, schlägt sie zu. Erbarmungslos. »Sie denken, Lisbeth Salander ist tough? Warten Sie, bis Sie die Totenfrau gelesen haben« francesca Cristoffanini, rizzoli, italien

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9783442754427

Der Große Schlaf

Raymond Chandler hat mit «Der große Schlaf» den hard-boiled detective erschaffen, der trinkt, raucht und alle Frauen haben kann - auch wenn er gar nicht will. In Kriminalfällen ist seine Logik nüchterner als er selbst, seine Menschenkenntnis und seine Erfahrung besser als die eines jeden Polizeibeamten. Dieser Kriminalroman ist ein Klassiker, der ein neues Genre des Detektivromans geschaffen hat. Thomas M. Müller hat den Stil der Dreißigerjahre und die Abgebrühtheit Marlowes in großartigen Bildern dargestellt.

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ISBN: 
9783864060229

Selbstauslöser

Remington James kehrt nach dem Tod seines Vaters zurück nach Hause, um sich um das Geschäft und seine kranke Mutter zu kümmern. In seiner Freizeit besinnt er sich wieder auf seine Fotografie, die er lange Zeit nicht mehr ausgeübt hat. Seine Mutter hat ihn in jungen Jahren seine erste Kamera geschenkt und ihm die Liebe zur Fotografie vermittelt.
Seine Kamerafalle, die er in den Wäldern Floridas aufgestellt hat, löst aus, als direkt vor ihrer Falle ein Mord an einer Frau geschieht. Der Mörder ist noch in der Nähe und sieht wie Remington das Filmmaterial an sich nimmt.
Er, der die Jagd hasst, wird urplötzlich zum Gejagten! Er läuft um sein Leben und hat nur den einen Gedanken – dieses ist die längste Nacht seines Lebens und er muß sie überleben! Während er auf der Flucht ist, spult sich in seinem Kopf sein Leben noch einmal ab. Er hält Zwiesprache mit seinem toten Vater, der vergeblich versucht hat, ihm seine Jagdleidenschaft nahe zu bringen.
Er analysiert sein Leben und seine auf der Kippe stehende Ehe. Er durchläuft auf der Flucht eine Phase der Selbstfindung, die ihm sein bisheriges Leben aufzeigt und es überdenken lässt.
Es geht dabei nicht nur um die spannende Verfolgungsjagd, sondern auch um die Fotografie, die Liebe zur Natur, das Jagen und damit auch das Töten eines Tieres. Das ist für Remington seit frühester Jugend ein schwieriges Problem. Die Beziehung zu seinem Vater hat darunter sehr gelitten.
Jetzt, in den Wäldern Floridas, stellt sich Remington die Frage: Töten oder selbst getötet zu werden.
Ein ungewöhnlicher Roman, in knapper zurückgenommener Sprache werden Szenerien beschrieben mit einzelnen Worten wie Lichtblitze – oder das Blitzlicht einer Kamera!

Anke Swoboda

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9783455650150

Zapotek und die schlafenden Hunde

Zapotek und die schlafenden Hunde

Claudia Ruschs“ Zapotek und die schlafenden Hunde“, ist eigentlich gar kein Krimi. Zwar handelt das Buch von einem Kommissar, von einer Hundeentführung, von Mord und Erpressung, aber im Wesentlichen geht es um die liebenswerten Charaktere: Kommissar zapotek, hat seine DDR Vergangenheit noch nicht ganz hinter sich gelassen, lebt mit seiner wiederentdeckten Jugendfreundin in einer nicht perfekten Fernbeziehung und hat in einem länger zurückliegendem Fall nicht ganz korrekt gehandelt.
Das ist sozusagen sein schlafender Hund, der ihm nun bei einer Pudelentführung mit hoher Lösegeldforderung zum Verhängnis werden könnte. Die Pudelbesitzerin Gitti, eine alte Bekannte von Zapotek, hat auch so einiges, was besser im Dunkeln bleibt.
Als dann auch noch Gitti verschwindet und in Zapoteks Heimatort Klonkenzin ein Mann brutal ermordet wird, muss er handeln!
Dies ist bereits der 2. Fall um den Ermittler Zapotek, aber man hat keine Probleme sich in den Fall einzufinden.
Der Schreibstil der Autorin liest sich flüssig. Der Roman spielt in der Umgebung von Stralsund und ist ein unterhaltsamer Krimi, mit liebenswerten Charakteren.

Anke Swoboda

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9783866482074

Totengrund

Eigentlich will die Pathologin Maura Isles nur an einer Fachtagung im winterlichen Wyoming teilnehmen. Dort trifft sie ihren ehemaligen Kollegen Doug. Er lädt sie, zusammen mit einem anderen Paar, zu einem anschließenden Skiausflug ein. Das lässt sich Maura nicht entgehen, zumal sie etwas Abstand zu ihrer Beziehung mit Daniel Brophy braucht. Der Ausflug findet ein jähes Ende als das Auto in einer tiefen Schneewehe steckenbleibt. Weit und breit ist keine Hilfe zu sehen. Zu Fuß gelangen sie in ein merkwürdig verlassenes Dorf. Alles dort ist ungewöhnlich und unheimlich. Doug macht sich auf, um Hilfe zu holen, kehrt aber nicht zurück. Bald sind alle in Lebensgefahr, denn das Essen geht zur Neige, es ist bitterkalt und es scheint, als treibe ein Irrer da draußen sein Unwesen! Ihr Freund Daniel macht sich derweil Sorgen um sie und bittet Mauras Freundin Jane Rizzoli von der Bostoner Polizei um Hilfe. Diese begibt sich mit ihrem Mann Gabriel auf die Suche und kommt einer schrecklichen Sache auf die Spur. Schaffen sie es, Maura und die Anderen zu finden, bevor es zu spät ist?

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Allmen und die Libellen

Allmen ist ein Lebemann und Kunstsammler, der das großzügige Finanzpolster, das ihm sein Vater hinterlassen hat, verlebt und sich in Abhängigkeiten begibt. So schlecht er mit Geld umgehen kann, so virtuos beherrscht er den Umgang mit Schulden und Gläubigern. Insbesondere die diskrete Geschäftsbeziehung zu einem Antiquitätenhändler hilft ihm immer wieder aus der Bredouille. Anfangs war Allmen guter Kunde, mittlerweile ist er guter Lieferant, erst mit Stücken aus der eigenen Sammlung, dann mit Objekten, über deren Herkunft ein Kavalier besser schweigt. Als er den Händler wieder eimal aufsuchen möchte, findet er ihn tot in seinem Atelier ... Die Frage, wer für diesen seltsamen Tod verantwortlich ist und welche Geschichte in Wahrheit hinter den Gallé Jugendstil-Schalen steckt, fesselt den Leser von Anfang an. Wieder ein schöner Suter und sehr zu empfehlen!

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Engel aus Eis

Erica Falck, arbeitet und lebt als Schriftstellerin in dem kleinen schwedischen Ort Fjällbacka. Als sie in den Tagebüchern ihrer verstorbenen Mutter auf den Namen Erik Frankl stößt, fährt ihr der Schreck durch alle Glieder. Der pensionierte Geschichtslehrer wurde vor wenigen Tagen ermordet in seinem Haus vorgefunden. Bald darauf wird die zweite Person ermordet. Auch diese gehörte zur damaligen Clique ihrer Mutter.
Dann gab es da noch Hans Olavson, ein norwegischer Widerstandskämpfer, die große Liebe ihrer Mutter. Eines Tages, im Jahr 1945 verschwand er spurlos.
Erica versucht durch Nachforschungen, die einzelnen Fäden zusammen zu führen und bringt sich selbst dabei in große Gefahr.

Sehr detailliert beschreibt Camilla Läckberg das Privatleben der einzelnen Romanfiguren, so dass der Leser auch an deren Alltag teil nehmen kann. Trotzdem gelingt es ihr, die nötige Spannung aufzubauen. Zum Schluss möchte man das Buch nicht mehr aus der Hand legen, bis man endlich die Lösung erfährt.

Der Roman hat mir persönlich gefallen, weil er nicht so düster geschrieben ist, wie so manch anderer Krimi aus dem hohen Norden.
Zu empfehlen.

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